gardasee 2013

die heimat des abenteuers ist die fremde

Firenze

Freitag, 28.06.2013

Wie ihr ja wisst, ist das hier meine letzte Woche, die ich noch alleine verbringe, bevor meine Eltern herkommen, eine Woche Urlaub mit mir machen und mich dann wieder mit nach Hause nehmen. Ich freu mich schon so drauf euch alle wieder zu sehen :-) Da die Kleine aber die ganze Woche nicht da ist, habe ich riesig viel Zeit, mit der es was anzufangen gilt. So hatte ich mir überlegt einen Zwei-Tages-Ausflug zu machen, mir eine Stadt in aller Ruhe und auch mal bei Abend zu beschauen. Die Wahl fiel auf Florenz.

So setzte ich mich Mittwochmorgen in Verona in den Zug und war in gerade mal 1 1/2 Stunden da (die "Frecce" entsprechen den deutschen ICE's und sind dementsprechend schnell aber auch bequem). Ich hatte mir ein Hostel gesucht, das relativ zentral liegt und für eine Nacht war es mir auch nicht so wichtig, ob ich mit anderen Leuten in einem Zimmer schlafe (wir waren zu dritt und es war einfach ein bisschen wie bei einer Klassenfahrt) oder ob das Hotel besonders schön war. Da stand ein Bett und da war ein Bad, ich war zufrieden^^

Da der interessante Teil Florenz' sich wirklich auf das Zentrum am Arno begrenzt, konnte ich im Laufe des ersten Tages zumindest alles von aussen besichtigen. Über die Basilika Santa Maria Novella am Hauptbahnhof über die berühmte Ponte Vecchio mit den Schmuckgeschäften und die Piazza della Signoria, auf der Michelangelos David steht bis hin zu dem wirklich gigantisch atemberaubenden Dom, dessen erster Blick mich wirklich umgehauen hat (von innen ist er leider sehr schmucklos, da vespricht das Äußere wirklich mehr...).

Die haupten Plätze waren Touristenüberlaufen, aber in den kleinen Gässchen verlief sich das Ganze dann doch recht schnell und so war es angenehm zu gehen. Meinem Reiseführer folgend ging es zum Palazzo Pitti mit dem dahintergelegenen Giardino di Boboli, von dem es mal wieder einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt gab. Wenn man sich vorstellt, dass das einfach nur der Garten einer Adelsfamilie war...was macht man denn mit dem ganzen Platz?^^ Im Anschluss hab ich mir die Basilica Santa Croce angeschaut in deren Nähe ich dann das bester Orangeneis überhaupt gegessen habe :-)

Wirklich schön waren die kleinen Gässchen, die an längst vergangene Zeiten erinnerten, mit ihren kleinen Lädchen und den Cartollerie,in denen man das berühmte, bunt marmorierte Papier kaufen und manchmal sogar bei dessen Herstellung zuschauen kann.

Ich warf einen Blick in den Palazzo Vecchio, dessen Decke wie in einer Kirche kunstvoll verziert ist und tippselte über die Piazza della Repubblica und den Mercato Nuovo, wo sich die Touristenstände sammelten. Ich machte einen Schaufensterbummel an den Markengeschäften wie Prada entlang und fand mich pünktlich zum Sonnenuntergang an der Ponte Vecchio ein, was von dort wirklich ein einmaliges Schauspiel war. Da das "normale" Abendprogramm, wie der Besuch einer Bar oder eines Clubs, alleine nicht so wirklich das Wahre ist, begnügte ich mich damit, durch die Straßen zu schlendern und hier und da kurz stehen zu bleiben und in ein Konzert reinzuhören, dass beispielsweise vom Dach des Palazzo Pitti erklang.

Den nächsten Morgen begann ich auf dem Mercato Centrale, auf dem dann auch mit Obst, Fleisch und Fisch und nciht nur mit Souvenirs gehandelt wird. Ich war recht früh da, so konnte ich einige der Händler beobachten, wie sie ihre Stände für den Tag vorbereiteten und sich dabei lautstark über das derzeitige Wachstum der Tomaten unterhielten^^.

Mittwochs hatte ich mir ein Ticket für die Galleria degli Uffizi besorgt, um so der langen Schlange zu entgehen. Dummerweise hatten die Idee auch noch mehr Leute, die Schlang war letztlich zwar kürzer, aber anstatt um 11 war ich erst um 11:15 drin und bis dahin gab es einiges an Verwirrung. Aber ich muss sagen, dass es sich gelohnt hat. Auch wenn ich kein wirklicher Kunstfan bin, war es wirklich toll mal die ganzen Gemälde zu sehen, die wir in der Schule besprochen haben, wie die Geburt der Venus von Botticelli oder die heilige Familie von Ich-weiß-nicht-mehr. Es waren wunderschöne Kunstwerke dabei und durch die auf Englisch geführten Touristengruppen, denen ich immer wieder begegnete, habe ich auch einiges erfahren ohne mit einem Führer durch die Gegend zu laufen. Klasse war dann am Ende der Blick von der Dachterrasse auf den Palazzo Vecchio und den Dom!

Nach einem späten und wirklich ausgiebigen Mittagessen (ich hatte einfach mal Lust auf ein klassisches italienisches Menu^^) ging ich zur Piazza San Marco, wo sich vor der Galleria dell' Accademia eine riesige Schlange gebildet hatte um die Ausstellung zu besichtigen (ich für meinen Geschmack hatte für den Tag genug Kunst gesehen^^) und dann ein Stück nach Osten um mir das Spedale degli innocenti anzusehen, an dem früher ungewollte Babys abgelegt und dann aufgenommen wurden. Wirklich viel gab es da jetzt nicht zu sehen, aber schön war es trotzdem.

In aller Ruhe konnte ich zurück zum Hostel spazieren, meine Sachen nehmen und zum Bahnhof gehen, wo ich in einen Frecciargento stieg, der von innen eher an ein Flugzeug erinnerte, mit diesen Bildschirmen über den Sitzen, die anzeigen wo man gerade ist und wie schnell man fährt, Leselampen und Werbung für Koffer aus den Lautsprechern^^

Es hat sich wirklich gelohnt, mit so viel Ruhe eine Stadt zu besichtigen hat schon was für sich und die zwei Tage gingen wie im Flug vorbei :-)

Die Uffizi Blick von der Piazzale Michelangelo Giardino di Borboli Von der Ponte Vecchio bei Sonnenuntergang Der Dom Die Ponte Vecchio

Spaziergang am See

Freitag, 28.06.2013

Nun, die ganzen Örtchen hier am See sind ja nicht wirklich groß, aber immer sehenswert. Und da für meine letzte Woche hier alleine noch nicht wirklich viel geplant war, habe ich mir nochmal den Busplan zur Hand genommen und geschaut wo ich noch nicht war. Und auch was gefunden --> Salò, ein kleines idyllisches Städtchen direkt am See mit historischer Bedeutung (Hauptstadt von Mussolinis Repubblica Sociale Italiana) in dem ich bisher ein einziges Mal bei schlechtem Wetter und nur zum Frühstück war.

Am Dienstag war aber dann schönes Wetter, was den Spaziergang auf dem Lungolago gleich noch schöner machte. Die Promenade ist von beeindruckenden Villen gesäumt, Bogengänge führen in die Stadt hinein. Viel Sehenswertes gibt es nicht wirklich, es ist vielmehr der Gesamteindruck der fasziniert (und die Nähe zum Wasser) und so saß ich mit einem absolut leckerem Eis in der Sonne am Wasser und beobachtete die Boote und die Massen von Touristen, die erschienen und verschwanden.

 

Wochenende - Klappe die Letzte

Sonntag, 23.06.2013

Das wird jetzt der letzte Eintrag zu meinem Wochenende, ist ja auch nicht mehr soviel übrig.

Samstag war kurz zusammengefasst die Rocca di Manerba mit Strand und im Anschluss mit dem Bötchen nach Sirmione. Ein schön entspannter Tag, ohne jegliche Hektik und mit viel Wasser :-) Wir haben festgestellt, dass man vom Strand in Sirmione superweit durchs Wasser gehen kann, bis man nicht mehr steht, da liegen überall große Steinplatten, mal häher mal tiefer, sodass man von einem Moment auf den nächstennicht mehr bis zum Hals, sondern nur noch bis zur Hüfte drinsteht^^

Sonntag haben uns meine Gasteltern mit nach Lazise genommen, von wo aus wir dann entlang des Gardasees bis nach Bardolino spaziert sind. Beide Orte sind sehr ähnlich, mit süßem Ortskern mit vielen kleinen Geschäften und Restaurants, und ziehen vor allem deutsche Touristen an. Auf dem Weg am See begegneten uns auch viele Campingplätze, die von Zäunen vom Wasser getrennt sind. Da ist es allerdings schon schöner, wenn alles ein bisschen naturbelassener ist...Bis wir in Bardolino waren, war dann doch eine gute Stunde rum, und nachdem wir uns den Ort angeschaut und in einem kleinen Park ausgeruht haben, mussten wir dann auch schon wieder zurück.

Der Nachmittag war dann für den Pool vor der Tür reserviert und so ging das wirklich herrliche Wochenende entspannt zu Ende.

Sprung am Strand von Manerba :-)

Wochenende Nummer 2

Freitag, 21.06.2013

Söö, also ich überspring mal den Donnerstagabend, der war zwar auch sehr schön, aber von den Örtchen hab cih schon erzählt. Ich mache jetzt also mal mit Freitag weiter und dem Ausflug, auf dem ich mich schon gefreut habe, seit ich erfahren habe, dass die älteste Tochter der Familie dort studiert und ich so mit Sicherheit hinkomme: Venedig! :-) 

Aus dem Bahnhof raus bot sich uns erstmal ein absolut ungewohnter Anblick. Man hat direkt vor der Nase den Canale Grande, auf dem Verkehr herrscht wie auf einer großen Straße und es wird genauso gehupt und rasant ausgeparkt. Wirklich interessant das mal beobachten zu können. Durch viele kleine verwinkelte Gässchen sind wir dann in Richtung Rialto gegangen, um die Märkte von Rialto anzuschauen, die um 12 schließen. Dementsprechend viele Touristen liefen dann auch um halb 12 dort herum, gerade die Rialto-Brücke war voller Menschen. Richtung Markt waren auh sehr viele Touristenständchen aufgebaut, die billige venezianische Masken und sonstigen Kitsch verkauften (ich würde solche Sachen nicht unbedingt als Souvenirs bezeichnen), aber der Fischmarkt war schon was besonderes.

Über die Brücke ging es dann immer den kleinen Schildchen (oder manchmal auch auf Wände gesprühten Pfeilen) nach auf die Piazza San Marco mit dem riesigen Dom. Und hier überfiel mich dann doch das prunkvolle Venedig, einfach das, woran man bei dem Wort denkt und was mir wirklich imponierte. Natürlich war ich auch im Dom, obwohl die Schlange recht lang war. Es ist schon einen Blick wert, mit all den Mosaiken aus goldenen Steinchen an der Decke, die so fein gearbeitet sind, dass man selbst vom Boden aus Details erkennen konnte. Leider war es aber auch voller anderer Touristen, weshalb mein Rundgang recht kurz ausfiel. 

Im Anschluss gingen wir an der Riva degli Schiavoni entlang am Palazzo Ducale und anderen imposanten Palazzi vorbei, zu unserer Rechten den Canale di San Marco und über uns die Sonne. So hätte ich wirklich den ganzen Tag spazieren können (wenns nicht grad so warm gewesen wäre^^). Wir sind dann links abgebogen um zum Arsenal zu kommen, in dem das Militär Schiffe baut. Für einen normalen Touristen ist das, denke ich, nicht wirklich was Besonderes, aber beruhend auf der Tatsache, dass ich vor Kurzem ein Buch gelesen habe, das in Venedig spielt, war es für mich schon cool das so sehen zu können.

Zurück wieder durch die kleinen Gässchen (ohne Karte herrscht absolute Verlaufungsgefahr!) und über jede Menge Brücken bis hin zur Ponte dell'Accademia, von der aus man die Gallerie der Accademia besichtigen kann, aber um auch noch Kunst zu beschauen braucht man einfach mehr Zeit. Schließlich dann wieder ans Wasser, wo wir wieder ein Stück mit Wasser links und Palazzi rechts spazierten. Nach dem Eis an der empfohlenen Eisdiele hatten wir dann doch noch ein bisschen Zeit übrig um zum Ghetto Nuovo zu gehen, das mich aber auch nur aufgrund des Buches interessierte.

Das ist jetzt doch ein richtiger Reisebericht geworden, ich glaub mit einer Karte könnte man jetzt wirklich nachvollziehen, wie wir gegangen sind^^

Wochenende gestückelt :-)

Donnerstag, 20.06.2013

Ich habe meine Arbeit als AuPair letzte Woche soweit beendet und hab jetzt noch 2 Wochen bis es wieder heimwärts geht. Und das letzte Wochenende durfte ich dank der Großzügigkeit meiner Gastfamilie mit einer ganz ganz lieben Person hier verbringen :-)

Da wir allerdings wirklich viel gemacht haben, habe ich beschlossen diesen Wochenendseintrag aufzustückeln, um euch das Lesen und mir das Schreiben ein wenig zu erleichtern.

Beginnen wir mit Donnerstag (Ich weiß, das ist theoretisch noch kein Wochende, aber unseres hat dieses Mal schon da angefangen): Vom Flughafen aus ging es nach Bergamo, da meine Gastmutter den Vormittag über dort arbeiten musste. Die Stadt an sich ist nciht wirklich was besonderes, zunächst muss man sich in die Höhe begeben. Mit der Seilbahn geht es in die città alta, die "hohe Stadt", die man auch als historischen Stadtkern bezeichnen könnte. An sich ist es dort ganz süß, der Dom ist sehr imposant, aber in einer halben Stunde hat man eigentlich alles gesehen. Etwas enttäuscht und auf der Suche nach dem wunderschönen Ausblick den meine Gastmutter versprochen hatte, machten wir uns an den Aufstieg zum Castello (man kann aber auch hier wieder die Seilbahn nehmen) und nach einer guten halben Stunde fanden wir dann doch den wirklich wirklich tollen Ausblick. Leider war es etwas diesig, dementsprechend ist auf den Fotos auch nicht allzu viel zu erkennen, aber es war wirklich schön und im Schatten der Bäume dort hätte man noch um einiges länger bleiben können...

Fotos von Mantova

Sonntag, 16.06.2013

Ein Fotoausflug mit dem "corso della macchina fotografica": Die Krönung von 7 Stunden Theorie über Spiegelreflex, Bildkomposition und Pixel. Und als Ort des Geschehens wurde Mantova ausgewählt, die Stadt mit den drei Seen. Hat mir auf jeden Fall gut gefallen, da komme ich von hier aus ja auch nicht so einfach hin.

Nach einer Stunde Fahrt haben wir uns erstmal in einem Feuerwehrmuseum ausgetobt. Ausgestellt sind Löschfahrzeuge vom kleinen Fahrrad mit Anhänger bis zum Hubschrauber, Uniformen und Feuerlöscher. Klingt vielleicht für einige jetzt nicht sonderlich interessant (wär es für mich jetzt normalerweise auch nicht^^), aber zum Fotos machen war es gar nicht mal so schlecht :-)

Von da aus dann in die Innenstadt mit ihrem Dom und dem Baptisterium die mich ein wenig an Cremona erinnerten. Wir sind mit 11 Leuten und 11 Kameras immer weiter durch die Stadt, kamen in einen kleinen aber sehr schönen Park und setzten uns für eine kleine Pause in eine Bar. Selbst von dort beobachteten wir die Leute und unser Leiter sprang einmal sogar auf, um eine Frau um ein Foto ihres Sonnenschirms zu bitten^^

Unser Weg führte weiter zum Castello, an dem wir wunderschöne Wasserspiegelungen betrachten konnten und schließlich pünktlich zum Sonnenuntergang an einen der Seen. Ich wusste nicht, dass man mit ein paar Steinchen, etwas Wasser und Sonne so herrliche Fotos machen kann :-)

Zum Abendessen fanden wir eine kleine Pizzeria und waren alle glücklich im kühlen Innern zu sitzen und uns die Hände und Arme mit Wasser abkühlen zu können (es war wirklich bestialisch warm, aber auch dementsprechend schön) und gegen 23 Uhr verließen wir satt, müde, geschwitzt und mit viel zu vielen Fotos in der Tasche die Stadt (als wir um halb 1 nach hause kamen waren es immer noch 27 Grad und um die Dusche führte kein Weg herum!).

La Rocca di Manerba, Peschiera, Strand, Sonnenbrand und kein Bus

Samstag, 15.06.2013

Okay, nein, das ist nicht alles an einem Tag passiert, ich fasse mal meine Woche so zusammen :-)

Also: Die liebe Sonne ist tatsächlich jeden Tag präsent, es ist warm und so langsam muss ich mir was überlegen um durchschlafen zu können. Aaaber ich bin trotzdem riesig froh über das Wetter, hab ja auch lange genug drauf gewartet ;-) Die Nachmittag diese Woche hab ich mit der Kleinen größtenteils im Pool und draußen verbracht, was dann wohl leider auch den Sonnenbrand auf meinem Rücken verursacht hat...ich dachte eigentlich, ich wär genug eingecremt :-/ Naja wird aber schon wieder besser, nach mehrmaligen eincremen mit AfterSun und im T-Shirt rumlaufen anstatt im Top.

Mit Anghela war ich dann am Donnerstag mal wieder unterwegs. Es ging nach Manerba und dann erstmal aufwärts: Die Rocca di Manerba ist eine Ruine auf einem recht hohen Hügel, aber für die Aussicht lohnt sich der Weg absolut :-) Genau so, wie man diesen Hügel von ganz ganz vielen Orten hier im Süden am See sehen kann, kann man von der Rocca aus zurückschauen. Auf das blaue Wasser, die Isola del Garda und die Kanincheninsel (Auf der aber leider keins der kleinen Tierchen lebt.). Der Strand, zu dem wir im Anschluss getipselt sind (nachdem wir den Abstieg auch überlebt hatten ohne uns ein Bein zu brechen^^), ist auch absolut nicht zu verdenken, es heißt, es wäre einer der schönsten Strände am See. Haben auf jeden Fall viel Spaß im und am Wasser gehabt :-)

Gestern hab ich mich dann mal auf ein Schiffchen begeben. Die "Bartelli" fahren jeden Tag ein bisschen kreuz und quer über den See, sogar bis hoch nach Riva. Naja, ich bin "nur" bis Peschiera gefahren und bei dem herrlichen Wetter war es sehr entspannend auf dem Wasser zu sein und den Wind zu genießen(Die sind nämlich nicht grad langsam unterwegs). Peschiera an sich ist auch sehr schön, leider ist der eigentliche historische Kern, den es sich llohnt anzuschauen, ziemlich klein, also nciht viel mehr als ein Halbtagesausflug. Mittelalterliche Gässchen und jede Menge Bars, Eisdielen und Restaurants für Touristen, alles etwas aufgebauscht leider. Ich hab aber dafür auch einen ganz süßen Laden gefunden, der mal was anderes hatte, als die typischen Mitbringsel.

Als ich dann schließlich genug hatte, wollte ich mich schön in den Bus nach Desenzano setzen, um von da aus nach Padenghe zu fahren...aber der blöde Bus kam doch nicht! Ich hab mit 7 oder 8 anderen Leuten über eine Stunde gewartet und am Ende sind wir in den Bus nach Sirmione gestiegen. Ich schon mit dem Hintergedanken von da aus wieder mit dem Schiffchen nach Desenzano zu fahren. Naja, der Bus nach Desenzano kam dann aber doch und dort angekommen hab ich dann den Bus zum Il Leone genommen für ein bisschen Frustshopping, der nächste Bus nach Padenghe fuhr nämlich erst relativ spät. Ich war ziemlich erleichtert, als ich dann hier ankam, musste ja vom Bus aus noch den ganzen Anstieg bis zum Haus hinter mich bringen und leider waren meine Schuhe nicht wirklich dafür geeignet^^

Dafür hatte ich heute nochmal einen tollen Tag am Wasser und im Wasser und gerade stelle ich fest, dass ich in ziemlich genau 3 Wochen nach Hause fahre. Es geht am Ende doch alles wieder richtigrichtig schnell ;-)

 

Blick von der Rocca Am Strand Peschiera

Estate- al fine ci sei :-)

Mittwoch, 05.06.2013

Nun ja, wirklich als Sommer kann man das hier eigentlich noch nicht bezeichnen^^ aber es geht auf jeden Fall mal in die richtige Richtung :-) Das Problem ist nur, dass es durch den vielen Regen ziemlich feucht-warm ist, perfektes Schwitz-Wetter also und das Gefühl (vor allem heute wieder), dass es gleich ein großes Donnerwetter gibt...

Aber dafür war gestern ein perfekter Tag, um mit Anghela, einem Mädchen, dass ich hier kennengelernt habe und die 8 Monate in Deutschland AuPair gemacht hat, einen Ausflug nach Toscolano-Maderno zu machen und da einfach am See spazieren zu gehen. Inklusive besten Plätzen auf großen Steinen um die Füße ins Wasser baumeln zu lassen :-P Auch wenn das Wasser noch ziemlich sehr kalt ist^^ Und als Höhepunkt im Anschluss ein Eis aus der angeblich besten Eisdiele des Sees, in "La casa di dolce". Ob es wirklich das Beste ist, kann ich nicht wirklich beurteilen, aber es war definitiv richtig gut :-)

Leider kommen bei dem Wetter auch die Stechmücken raus...ich brauche dringend Autan, sonst werd ich hier noch gefressen!! Das Dumme ist, dass die Viecher zu leise sind...ich wache einfach morgens auf und es juckt...prima.

Aber alles in allem freu ich mich einfach mal auf ein paar Wochen Sommer hier, ich mein, ich kann doch nicht vom Gardasee nach Hause kommen und nicht mal ein bisschen braun sein :-P

 

Padenghe Verde

Montag, 03.06.2013

Wahnsinn, wie sich ein Städtchen innerhalb einer Woche so verändern kann...Als ich MIttwoch für meinen Italienisch-Kurs runtergegangen bin, standen bereits überall LKW und die Arbeiter waren dabei erst Sand auszustreuen und anschließend Rollrasen zu verteilen. Und dann kommt man Samstagmorgen hin und da stehen Bäume und blühen Blumen, als wären sie schon immer da...sonst ist an der Stelle aber doch Bürgersteig^^

Ja, so sieht das hier aus, wenn "Padenghe Verde" stattfindet. Im Prinzip geht es bei dem Festchen darum, dass Gärtnereien aus der Umgebung ihre Waren vorstellen. Dazu kommt dann noch ein kleiner Markt und verschiedene Stände für wohltätige Zwecke. Also meiner Meinung nach könnten die das gerne immer so lassen, es macht die Stadt freundlicher und außerdem fahren keine Autos durch das kleine Zentrum^^

Der Höhepunkt für meine Gastfamilie war Samstagmorgen die Eröffnung des Ganzen: irgendwie kannte die Kleine die richtigen Personen und schwupps stand sie neben der Bürgermeisterin und durfte das Band durchschneiden :-) Nebenher haben wir dann Fotos von den Blumen gemacht, die Kleine, weil es einen Wettbewerb für das schönste Foto gibt (für Kinder), ich für meinen Fotokurs...hat richtig Spaß gemacht :-)


Bowlinglot :-P

Freitag, 31.05.2013

Ein kleiner Nachtrag zu meinem gestrigen Abend, ich will ja nicht nur meine Städtetouren beschreiben:

Der Polyglot-Club findet jede Woche sowohl hier in Padenghe, als auch in Brescia statt. Dort treffen sich verschiedenste Leute, die sich dann zusammen an Tische setzen und in fremden (also nicht muttersprachlichen) Sprachen miteinander sprechen. Das funktioniert nicht immer so ganz, denn auch, wenn ich eigentlich zum Italienisch sprechen hingehe (wobei ich alleine mit einem Gründungsmitglied am Tisch sitze^^), sind die Leute, die deutsch sprechen immer ganz happy, wenn ich mit ihnen am Tisch sitze und ihre deutschen Ausdrücke verbessere^^

Für gestern hatten die beiden Polyglots aus Padenghe und Brescia sich zusammengetan und einen gemeinsamen Bowlingabend in Brescia iniziert. Zuerst wurde zusammen gegessen, wobei direkt von Anfang die Teams (die nach Sprachen sortiert waren) zusammensaßen. Natürlich gab es Pizza, ich weiß nicht, wei viele verschiedene Sorten, am Ende sogar eine mit Nutella^^ Anschließend ging es dann zum Bowlen selber. Ich musste feststellen, dass ich nicht wirklich ein Bowling-Ass bin, aber meinen Kollegen aus dem gemischten Team (deutsch,russisch, italienisch und ein paar übrige gebliebene Spanier^^) ging es ähnlich, aber auch wenn wir mit riesigem Abstand auf dem letzten Platz landeten, war es ein sehr spaßiger Abend und ich habe wieder viele neue Gesichter kennengelernt und hoffe, dass ich in den nächsten Wochen auch noch einmal zum Polyglot nach Brescia fahren kann!

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So ihr Lieben,

jetzt ist es soweit und ich mache mich auf den Weg zum Gardasee. Hier halte ich euch auf dem Laufenden über meine Gastfamilie, meine Ausflüge und alles, was sonst noch passiert :-P

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Blog :-)

 

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